CDU Gemeindeverband Bad Hönningen

Volkers Antrittsrede

Liebe Freundinnen und Freunde der CDU Bad Hönningen,

Ich möchte heute mit einem Zitat beginnen, das vielen von uns vertraut ist:
„Sie kennen mich.“
Angela Merkel hat diesen Satz geprägt – und auch für mich trifft er zu.

Ihr kennt meine Stärken, und ihr kennt auch meine Schwächen. Ihr wisst, was ihr von mir erwarten könnt – und vor allem, was ihr nicht zu erwarten braucht. Überraschungen wird es mit mir nicht geben, außer im besten Sinne: durch harte Arbeit, durch gute Ideen und durch Initiativen, die unsere Stadt weiterbringen. Und es ist mir besonders wichtig, dass Dinge, die man anpackt, am Ende auch erfolgreich zu Ende gebracht werden.

Fest steht: Wir sind nur gemeinsam stark.

Eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister kann allein wenig ausrichten – die besten Ergebnisse kommen immer aus guter Teamarbeit. Und genau hier haben wir als CDU einen großen Vorteil: Der Stadtrat wird am 22. März nicht neu gewählt. Eine CDU-Bürgermeisterin oder ein CDU-Bürgermeister hat die stärkste Fraktion im Rücken. Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können – und das ist ein Versprechen von mir:
Ich werde den Rat suchen. Den StadtRAT, euren Rat – und nicht unabgesprochen vorpreschen.

Auch für unseren Wahlkampf gilt: Er kann nur erfolgreich sein, wenn wir als Team vorgehen.

Bad Hönningen hat viele Stärken, auf denen wir aufbauen können.
René Achten hat in den vergangenen eineinhalb Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Unser starkes Vereinsleben, der Tourismus, die Gastronomie, der Limes, die Römerwelt, der Rhein und die Rheinwiesen, das Schloss, der Wein und unsere Weinberge, die EuroVelo-Route 15, die Therme, der Campingplatz, unser Wald, die Wanderwege mit dem Rheinsteig und dem Deutschen Limeswanderweg, der Ruheforst – diese Schätze müssen wir pflegen, nutzen und weiterentwickeln.

Bad Hönningen ist für mich weit mehr als nur eine Wohn- oder Pendlerstadt.
Wir haben eine Identität, die deutlich darüber hinausgeht. Viele unserer Stärken habe ich bereits genannt – und sie sind es wert, weiter herausgehoben zu werden. Unsere Stadt lebt nicht nur von den Menschen, die hier wohnen, sondern auch von denen, die uns besuchen: die vielen Urlauberinnen und Urlauber auf unserem großen Campingplatz, die vielen Gäste der Therme, die Besucherinnen und Besucher des Schlosses, die Radfahrerinnen und Radfahrer auf der EuroVelo-Route oder all die Wandernden in unseren Wäldern und Weinbergen. Auch wer nur für einen Tag hier ist, ist ein Teil unseres touristischen Profils.

Wir erinnern uns alle noch an den früheren Vatertagstourismus. Er war laut, er war exzessiv – und er war am Ende nicht das, was wir uns für unsere Stadt wünschen. Dass wir diesen Weg verlassen haben, hat Bad Hönningen gutgetan. Was aber der Therme, dem Campingplatz, dem Schloss, den Rheinwiesen usw. guttut – das tut letztlich unserer gesamten Stadt gut.

Ein weiterer Punkt, der mir wichtig ist: Sich mit Menschen anderer demokratischer Parteien gut zu verstehen, ist keine Schwäche – es ist eine Stärke.
Kommunalpolitik funktioniert nur mit Dialog, mit Respekt und mit der Bereitschaft, auch mal über Parteigrenzen hinweg gute Freunde und gemeinsam Lösungen zu finden. Bad Hönningen braucht keine Lagerkämpfe, sondern Verantwortungsbewusstsein.

Ich selbst bringe Zeit mit – und ich habe die Freiheit, sie zu investieren.
Ich bin wirtschaftlich unabhängig, und keiner meiner Kunden sitzt in Bad Hönningen. Das bedeutet: Ich bin frei von Interessenskonflikten und kann Entscheidungen ausschließlich an den Bedürfnissen unserer Stadt ausrichten.

Zudem bringe ich Erfahrung aus der Kommunalpolitik mit, und meine Leidenschaft für politische Zusammenhänge ist kein Zufallsprodukt: Ich habe Politikwissenschaften studiert, und ich bin seit fast vier Jahrzehnten Mitglied der CDU. Der Politik und lokalem Engagement wie z.B. für die Wiederbelebung des Weihnachtsmarkts, galt immer mein größtes Interesse – sie ist meine Leidenschaft.

Ich habe großen Respekt vor dem Amt, um das es heute geht. Aber dieser Respekt hält mich nicht davon ab, Verantwortung übernehmen zu wollen. Ich bin überzeugt, dass ich das kann – und ich will es auch.

Teamplayern hilft gegenseitiges ehrliches Feedback. Einige haben es mir schon gegeben und mir gesagt, dass ich manchmal zu schnell und stakkatohaft rede. Eine meiner Schwächen, an der ich arbeite.

Ich bitte euch um euer Vertrauen und um eure Stimme.

Vielen Dank.